Klima in Ruanda – Beste Reisezeit für Ruanda
Die gebirgige Landschaft wirkt sich auch auf das Klima in Ruanda aus. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Ruanda oft auch „Land der 1000 Hügel“ genannt.

Ruanda ©iStockphoto/Dennis Stogsdill
In Ruanda herrscht ein feuchtes Hochlandklima, das aber nicht feucht-heiß, sondern eher mild-feucht ist, da Ruanda durch große Höhenlagen gekennzeichnet ist.
Normalerweise findet man in Äquatornähe ein heißes Tageszeitenklima vor. In Ruanda wird dieses aber vom „jahreszeitlichen ostafrikanischen Klima“ überlagert. Dazu kommt die Höhenlage, so dass es in Ruanda nicht zu der typischen feuchten Hitze kommt. Schon die Ebenen Ruandas liegen 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Vulkanberge im Norden des Landes sind bis 4507 Meter hoch. Je höher man kommt, desto kühler wird es, in den Bergen ist auch Frost möglich.
Das Tagesmittel erreicht etwa 18 °C. Die Temperaturen sind über das Jahr recht gleichmäßig, es kommt nicht zu großen Temperaturschwankungen. Allerdings unterscheiden sich die Temperaturen je nach Höhenlage. Am Kiwusee im Westen des Landes sind die Temperaturen mild und gemäßigt und erreichen durchschnittlich etwa 25°C. , im Hochland wird es sogar eher kühl.
Es gibt vier Jahreszeiten in Ruanda. Dazu zählen zwei Regenzeiten, die den ostafrikanischen Monsunregen entsprechen und zwei Trockenzeiten.
Die kleine Trockenzeit beginnt Ende Dezember und geht bis Ende Januar. Es ist jetzt recht trocken, kann aber immer wieder auch immer wieder zu Regenschauern kommen. Der „Itumba“, die große Regenzeit, fällt zwischen Februar und Juni. Es regnet fast den ganzen Tag und die Luftfeuchtigkeit ist entsprechend hoch und kann bis zu 80% betragen. Dabei fallen in den Monaten März bis Mai etwa 40% des gesamten Jahresniederschlags. Es folgt die große Trockenzeit bis September.
Der „Umuhino“ ist die kleine Regenzeit. Zwischen September und Dezember fallen etwa 27% der gesamten Jahresniederschlagsmenge.
Leider wird das Land klimatechnisch immer wieder von großen Unregelmäßigkeiten geplagt. Große Trockenheit, aber auch Unwetter mit überdurchschnittlich viel Regen und Hageln sorgen oft für Naturkatastrophen, Dürre und Hungersnöte.
Beste Reisezeit für Ruanda
Für Reisen nach Ruanda spielen die Temperaturen im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Ländern keine Rolle, da sie das ganze Jahr hindurch mild und angenehm sind. Viel wichtiger sind die Regen- und Trockenzeiten. Eine Reise nach Ruanda bietet sich am ehesten in den beiden Trockenzeiten, also Ende Dezember bis Ende Januar und von Juni bis Mitte September an. In den Regenzeiten sind die meisten Straßen nicht passierbar und zum anderen ist in der Trockenzeit das Malariarisiko wesentlich geringer.