Klima im Oman – Beste Reisezeit für den Oman
Das Klima im Oman ist subtropisch und in weiten Teilen des Landes wird es von Monsunwinden beeinflusst. Die exponierte Küstenrandlage und die Größe des Sultanates führen dazu, dass das Klima hier stärkere Differenzierungen aufweist als in anderen Teilen dieser Wüstenregion.

Oman ©iStockphoto/Gopal Sutar
Klima im Oman
Die nordöstliche Region an der Küste, an die sich die Vereinigten Arabischen Emirate anschließen, verfügen im Winter über recht freundliche Temperaturen, die im Durchschnitt um 20 Grad Celsius liegen. Im Sommer erreichen die Temperaturen, die Europäern einen Aufenthalt außerhalb klimatisierter Gebäude erschweren. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in der Sommerzeit dann um 35 Grad, Tage mit mehr als 40 Grad sind nicht selten und gelegentlich werden 50 Grad überschritten. Zu dieser heißen Zeit des Jahres kann die „gefühlte Temperatur“ noch höher liegen, da der Gharbi, ein heißer Fallwind, der vom Omangebirge her weht, die extreme Hitze noch verstärkt. Die Nähe zum Meer führt außerdem zu einer hohen Luftfeuchtigkeit. Auch die Temperaturschwankungen halten sich wegen der Meeresnähe in Grenzen, auch nachts ist es im Sommer in diesem Teil des Omans sehr heiß. Von Regen bleibt der Nordosten des Omans zu weiten Teilen verschont, im Jahresmittel fallen hier nur 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
An die Küstenregion schließt sich im Norden des Landes das mächtige Hadschar-Gebirge an. Die Höhenlage führt zu deutlichen Rückgang der Temperatur im Vergleich zur Küste. Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur unter 10 Grad und ab und an wird sogar der Gefrierpunkt unterschritten. Im Sommer zeigt das Thermometer aber auch im Hadschar-Gebirge Werte an, die im Durchschnitt am Tage um die 30 Gad liegen. Im Gegensatz zur Küste fehlt im Gebirge die ausgleichende Wirkung des Ozeans und so kann die Temperatur im Sommer während der Nacht unangenehm abfallen. Niederschläge sind im Gebirge häufiger. Der größte Teil der jährlichen Niederschlagsmenge von knapp 500 Millimetern fällt im Winter.
Das Innere des Omans, entlang der Grenze zum großen Nachbarstaat Saudi Arabien, ist eine trockene Wüste. Die Wintertemperaturen fallen selten unter 25 Grad. Im Sommer ist Teil des Omans die Region, in der die höchsten Temperaturen des Landes erreicht werden. Die 50-Grad-Marke wird hier im Sommer nicht selten überschritten. Die Luftfeuchtigkeit gering und der Temperaturrückgang in den Nachtstunden ist deutlich. Niederschläge sind hier die Ausnahme.
Der Süden des Oman ist der Teil des Landes, in dem die Monsunwinde das Klima maßgeblich bestimmen. Das Klima nimmt hier tropische Züge an. Der Winter ist mit im Durchschnitt 25 Grad warm. Im Sommer steigen die Temperaturen hier nicht so stark wie in den anderen Regionen des Landes, sie liegen dann um 30 Grad. Im Sommer fallen die Nachttemperaturen kaum ab. Der Monsun bringt in den Sommermonaten Regen mit, die im Jahresmittel etwa 500 Millimeter erreichen und hier eine reiche Vegetation ermöglichen, die sich vom restlichen Teil des Landes abhebt.
Beste Reisezeit für den Oman
Wer sich beim Besuch des Landes nicht auf das Gebirge beschränkt, für den kommt als angenehme Reisezeit die „kühle“ Zeit des ausgehenden Herbstes bis zum Beginn des Frühlings infrage. Von November biss März sind die Temperaturen dann erträglich. Der Sommer ist im größten Teil des Omans für Europäer nur schwer zu ertragen. Im größten Teil des Landes ist es dann extrem heiß. Im Süden führt die Luftfeuchtigkeit im Sommer außerdem zu einer oftmals schwülen Witterung. Touristen sind daher im Oman in der Regel auch nur im Winter anzutreffen.