Klima in Burkina – Beste Reisezeit für Burkina
Das Klima in Burkina ist anders als seine nördlichen Nachbarn nicht durch ein Wüsten- und Steppenklima geprägt, sondern deutlich fruchtbarer und vielfältiger in seiner Flora und Fauna. Dennoch ist auch Burkina Faso regelmäßig von Trockenheit und Dürreperioden betroffen. Die Republik Burkina Faso liegt in Westafrika. Es handelt sich um einen Binnenstaat ohne Zugang zum Meer. Dafür verfügt das Land in Form der drei Flussbecken Volta, Mouhoun und Nakambé über große Wasserflächen, die insgesamt 400 Quadratkilometer umfassen. Burkina Faso grenzt im Norden an Mali, im Süden an die Elfenbeinküste und Ghana sowie im Osten an Niger und Benin. Das Land liegt überwiegend in der afrikanischen Landschaft Sudan und hat im Norden einen Anteil an der Sahelzone. Es befindet sich unterhalb der Sahara.

Burkina ©iStockphoto/libre de droit
Klima in Burkina – Tropisches Wechselklima
Burkina Faso zeichnet sich durch ein tropisches Wechselklima aus. Trocken- und Regenzeit wechseln sich ab, wobei die Regenzeit zur Mitte des Jahres eintritt. Am trockensten ist der nördliche Landesteil, der durch die Sahelzone geprägt ist. Hier fallen im Jahr nicht mehr als 300 Milliliter Niederschläge pro Quadratmeter. Die Regenzeit dauert kaum länger als zwei Monate oder bleibt sogar ganz aus. Vier bis fünf Monte dauert hingegen die Regenzeit in den Landesteilen mit einem Sudan-Sahelklima, wo ca. 700 Milliliter Niederschläge jährlich pro Quadratmeter fallen. Dies ist etwa für die Hälfte der Landesfläche Burkina Fasos zutreffend. Die längste Regenzeit und die größten Niederschlagsmengen treten im Süden des Landes auf, in dem das Sudan-Klima vorherrscht. Hier wird eine durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge von bis zu 1.300 Millimeter pro Quadratmeter erzielt, die allerdings nur während der sechsmonatigen Regenzeit fällt.
Niederschläge und Temperaturen
Januar und Dezember sind in Burkina Faso die kältesten, März und April die heißesten Monate. Im Winter bringt der Harmattan Sand- und Staubstürme und jede Menge trockene Luft aus der Sahara ins Land. Die Regenzeit liegt zwischen Mai und September und fällt je nach Region länger oder kürzer aus. Der meiste Regen fällt für gewöhnlich im August. Dann steigt die Luftfeuchtigkeit auf 80% an. Zwischen November und Februar fallen dagegen in allen Landesteilen kaum Niederschläge. Trotz der kontinentalen Lage Burkina Fasos sind die Temperaturen im Jahresverlauf relativ konstant und schwanken zwischen 25 und 30 Grad. In der Hauptstadt Ouagadugu werden nur im April Spitzenwerte über 30 Grad erreicht. In den nördlicheren Regionen können im Frühjahr allerdings schon mal Temperaturen über 45 Grad erzielt werden, wenn der Tropenwind Harmattan weht. Burkina Faso ist in den letzten Jahren stark vom Klimawandel betroffen gewesen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge hat abgenommen und die Temperaturen sind gestiegen. Extreme Klimaphänomene wie Überschwemmungen und Dürre haben zugenommen. Ein austrocknen der immer noch sehr großen Flussbette würde eine Ausdehnung der Sahelzone auch auf die Mitte und den Süden das Landes bewirken, mit negativen Folgen für die Landwirtschaft und die Artenvielfalt.
Beste Reisezeit für Burkina
Für Burkina Faso können die Monate zwischen Dezember und Februar als beste Reisezeit gelten. Die Regenzeit ist dann vorbei, und es ist noch nicht so heiß wie in den Frühlingsmonaten. Die Regenzeit kann für Reisen einige Hindernisse mit sich bringen. So vergrößern sich die Flussbette rasant und es ist mit Überschwemmungen zu rechnen.